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Dienstag, 08. Mai

 Fort Myers – Naples – Everglades – Homestead

Heute fahren wir Richtung Everglades. Wir sehen am TV, dass es dort Probleme mit Buschbränden gibt, hoffen wir mal, dass uns dies nicht tangiert.
Zuerst geht es aber nach Naples, genauer gesagt, nach „Tin City“. (Blechstadt) Diese Ausgehmeile befindet sich in ehemaligen Hafenhallen. Es gibt viele Shops und Restaurants (auch viel  Kitsch). Wie Bilder zeigen, hat diese Gegend vom Hurrican „Irma“ letzten Herbst ganz schön etwas abbekommen. Überall wird neu aufgebaut, bzw. renoviert. Von „Tin City“ aus kann man eine Schiffs-Rund-fahrt von ca. 1 ½ Stunden machen. Man sieht hier deutlich, wo das Geld liegt. Viele teure Yachten und noch viel teurere Häuser sind zu sehen.

Die meisten dieser Häuser sind so gebaut, dass sie einem Hurrican der Stärke 5 (grösstmöglicher Sturm), ohne gröbere Blessuren standhalten können.
Unterwegs sehen wir noch diese Yacht:

Sie kostet die Kleinigkeit von USD 25 Mio. und gehört einem Hotdog-Baron. Daher auch der Name "Top Dog". Böse Zungen fragen sich, womit denn wohl die Hotdogs gefüllt waren, doch nicht etwa mit Drogen ?
Ebenso gehört zu „Tin City“ ein Quartier mit schönen Eigentumswohnungen.

Es ist wirklich heiss hier und eine Dusche ist eine Wohltat. Wozu man einen echten Strohhut nicht alles brauchen kann, auch zum Wasserschöpfen aus dem Brunnen!

Wir finden zufällig das Maklerbüro für diese Überbauung und fragen nach, was denn diese Wohnungen so kosten. Das Personal freut sich sehr, und rechnet vermutlich mit zwei neuen Millionären. Denn wer sonst kann sich eine solche Wohnung leisten? Wir sind ziemlich überrascht, als wir vernehmen, dass diese Wohnungen je nach Grösse und Lage „nur“ zwischen USD 350'000 (1 Bedroom und 1 Bad) und USD 1 Mio. (3 Bedroom und 2 Bad, Richtung Wasser) kosten. Das „geht“ ja noch. Dazu kommen aber noch Nebengebühren für Swimming-pool, Tennisplatz, Abwart usw. von monatlich 665 $, egal welche Grösse die Wohnung hat. Mal überlegen, ob wir zuschlagen. Nein, lieber nicht. Es fehlt uns doch noch etwas an den Dollars.

Jetzt geht es weiter Richtung Everglades. Und ja, sie sind noch da, meine flachen grünen Freunde. Dieser hier freut sich ganz besonders uns zu sehen und glaubt wohl an eine Mahlzeit:

Ich glaube, der sollte mal zum Zahnarzt. Es fehlen ihm offensichtlich diverse Zähne. Beim Welcome-Center namens „Oasis“ tummeln sich viele dieser grünen Gesellen.

Ein Halt hier lohnt sich absolut. Und hey, das ist kein Zoo, das ist die freie Wildbahn! Offenbar kann man die Tiere auch essen, jedenfalls werden sie überall angeboten. Wir verzichten. Die Alligatoren sind meine Lieblingstiere. Und esst Ihr etwa Eure Hunde und Katzen? Eben!

Hier in den Everglades haben sie wirklich Probleme mit diversen Buschfeuern. Einige Wanderwege, Campingplätze und Kayak-Trails sind geschlossen. Man kann den Rauch auch sehen und es stinkt ganz ordentlich. Diverse Löschhelikopter sind im Einsatz.

Diese hier soll man ja auch essen können:

Wir verzichten auch hier gerne und warten auf ein Steak heute Abend in Homestead.
Dank des Navis legen wir am Schuss noch ein paar Zusatzmeilen ein. Keine Ahnung, warum es uns auf diesen Umweg von etwa zwanzig Meilen schickt. Ich höre nicht immer auf meine Gemahlin, in diesem Fall hätte ich es aber tun sollen! Trotzdem geraten wir auf dem „Florida-Turnpike“ (Schnellstrasse, aber keine Autobahn) in einen ordentlichen Stau. Die Bezeichnung „Congestion“ (Verkehrsüberlastung) steht an diversen Leuchttafeln und wird langsam zu meinem Lieblingswort. Wir haben dies schon oft gelesen.

Da es in der Nähe des Hotels ein Longhorn Steakhouse gibt, ist das Nachtessen gerettet.

Cortyard by Marriott
2905 NE 9th Street
Homestead, FL 33033
Phone: 305 257 4333

Preis: 95 $ plus tax, ohne Frühstück



 
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